Headerbild für den Blogbeitrag über die Wanderbloggerin Annkatrin

Interview mit Wanderbloggerin Annkatrin König

Lerne unser Team kennen

2019 wurde der Blog Wanderfalkeonline.de gegründet. Seitdem besteht das Team aus dem Gründer Silas Landeck und der Bloggerin Annkatrin König. Neben Texten über Naturschutz und Wanderlust rezensieren wir Wanderwege sowie Outdoorausrüstung. Zudem geben wir auch Reisetipps zu Destinationen, die sich auch wirklich lohnen. In diesem Interview mit Annkatrin erfährst du, wie sie zum Wandern gekommen ist und was sie an der Natur fasziniert.

Erst einmal was Grundlegendes: Wo kommst du her und was machst du zur Zeit beruflich, außer für Wanderfalke zu texten?

Ich bin mitten in der Eifel, vor den Toren des Nationalparks Eifel, groß geworden. Zum Studium hat es mich dann nach Siegen verschlagen. Im September 2021 habe ich erfolgreich mein  Masterstudium der Angewandten Sprachwissenschaft abgeschlossen. Da ich mich nicht nur wissenschaftlich, sondern auch in meiner Freizeit liebend gerne mit Texten beschäftige, bin ich als Wanderbloggerin bei Wanderfalke unterwegs. Hier kann ich über erlebnisreiche Wanderungen schreiben und euch da draußen die schönsten Ecken Deutschlands zeigen.

Was kommt dir als Erstes in den Sinn, wenn du an das Wandern denkst?

Wanderlust. Es gibt wohl kein schöneres Wort, welches die Sehnsucht nach Freiheit und Natur so treffend zum Ausdruck bringt. Und es ist in der digitalen Welt meiner Meinung nach wichtiger denn je. Fernab von Terminen, Trello-Boards und Stundenplänen sollten wir öfter einfach mal dem eigenen Rhythmus folgen und die Welt erkunden. 

 

Wie bist du überhaupt zum Wandern gekommen und was begeistert dich daran?

Das Wandern und die Liebe zur Natur liegen mir, da bin ich mir ziemlich sicher, in meinen Eifel-Genen. Schon in meiner Kindheit war ich ständig mit dem Fahrrad unterwegs oder mit der Grundschulklasse auf Wanderschaft. Das hat mich sehr geprägt. Da ich im Nationalpark Eifel aufgewachsen bin, wurde ich schon früh dafür sensibilisiert, wie wichtig Naturschutz, Artenvielfalt und auch der Tourismus für die Region sind. Darum bedeutet Wandern für mich, die vielen schönen Flecken vor der eigenen Haustür zu erkunden und die Natur zu genießen. Oder sich mit den Tieren und Pflanzen auseinanderzusetzen, die man auf einer Wandertour antrifft. Das ist auch der Grund, warum ich eine Weiterbildung zur Waldführerin im Nationalpark Eifel gemacht habe. Außerdem bin ich ein absoluter Archäologie-Fan und liebe es, auf einer Wanderung mehr darüber zu erfahren, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Egal, ob Überreste einer keltischen Siedlung, römische Bauten oder eine mittelalterliche Burgruine: Ich bin für alle kulturell geschichtlichen Sehenswürdigkeiten zu begeistern. Das Zitat von Peter Sirius “Viel Wandern macht bewandert” trifft es genau auf den Punkt.

Wandern hat, wie du schon gesagt hast, immer mit Naturliebe zu tun. Hast du ein Lieblingstier?

Ich habe sogar mehrere. Schildkröten und Kühe haben es mir besonders angetan. Beide Tiere strahlen für mich eine Ruhe und Gelassenheit aus, die ich mir im Alltag gerne selbst öfter aneignen würde. Tagfalter wie den Schwalbenschwanz finde ich auch sehr faszinierend. Daher findet man mich öfter im Sommer mit der Kamera auf blühenden Wiesen, wie ich versuche, Schmetterlinge zu fotografieren. 

Was war bisher dein schönstes Wandererlebnis?

Im Sommer 2018 waren wir mit Freunden im Allgäu, genauer gesagt in Oberstaufen, im Urlaub. Das Bergwandern hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und mich auch körperlich sehr beansprucht. Es gibt nichts aufregenderes, als auf schmalen Graden entlang der Nagelfluhkette und mitten durch Kuhweiden zu wandern, um dann nach ein paar anstrengenden Stunden das Gipfelkreuz zu erreichen. Das Gefühl, einen Gipfel zu besteigen, ist einfach unbeschreiblich! Aber auch das Berchtesgadener Land und die Chiemgau-Region haben es mir angetan. Im Sommer 2021 haben wir  bei bestem Wetter mehrere spannende Touren in Bayern gemacht. Daran erinnere ich mich gerne zurück.

Was gehört für dich auf einer Tagestour auf alle Fälle ins Wandergepäck?

Gutes Schuhwerk! Das dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern beugt auch Blasen vor. Wer meint, mit einfachen Sneakern loszulaufen, wird schnell eines besseren belehrt. Ich persönlich würde bei guten Wanderschuhen nicht sparen. Ebenfalls wichtig sind ausreichend Essen und Trinken. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr wehleidig werden kann, wenn nicht für genügend Verpflegung gesorgt ist. Daher habe ich bei jeder längeren Wanderung immer Snacks und eine 2-Liter-Trinkblase dabei. Unerlässlich ist auch ein Erste-Hilfe-Set mit Zeckenpinzette und Sonnencreme.

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Lesedauer: 8 Minuten

Silas Landeck
Silas Landeck