Maier Sports Härtetest - Teil 2

Titelbild für den Blogbeitrag zum Maier-Sports Härtetest Teil 2 auf dem Biggeblick

getestete Produkte: Jacke Metor Therm W und Softshellhose Tech Pants W von Maier Sports.

Du bist auf der Suche nach Outdoorkleidung für Männer?
Hier erfährst du mehr über unseren Härtetest zur Funktionsjacke Notos M sowie der Softshellhose Tech Pants M von Maier Sports.

Dem Wetter zum Trotz - das perfekte Wanderoutfit von Maier Sports

Beim Wandern ist die richtige Outdoorkleidung das A und O. Da ist es selbstverständlich, dass man als Wanderer die höchsten Ansprüche an seine Funktionskleidung stellt. Ich habe der Outdoorkleidung von Maier Sports einen Härtetest unterzogen, bin stundenlang bei strömenden Regen im Sauerland gewandert, durch kniehohen Schnee im Schwarzwald gestapft und an sonnigen Tagen durch die Wälder des Siegerlandes gestreift.
Ob die Bekleidung der Belastung standgehalten hat, erfahrt ihr im folgenden Härtetestbericht:

JACKE METOR THERM W (red dahlia, Gr. 36)

Die Farbe ist ein echter Hingucker und obwohl ich im Alltag eher dunkle Kleidung trage, habe ich mich sofort in meine neue rote Jacke von Maier Sports verliebt. Rotkäppchen wäre neidisch. Aber nicht nur optisch kann die Jacke punkten: Sie ist zudem wasserabweisend. Schnee und Regen hält sie problemlos mehreren Stunden stand und sorgt somit für ein trockenes Wandererlebnis. So konnte ich im Schwarzwald die Triberger und Todtnauer Wasserfälle ganz aus der Nähe betrachten, ohne dabei „baden“ zu gehen. Denn das Wasser perlt dank der Imprägnierung einfach ab, die außerdem noch PFC-frei ist. Anstatt schwer abbaubarer Imprägniermittel setzt Maier Sports nämlich auf umweltschonende Alternativen. Dafür Daumen hoch!

PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien und diese kommen gerade bei Outdoorkleidung aufgrund ihrer wasser- und schmutzabweisenden Funktion häufig zum Einsatz. Als Outdoorsportler sollte man auch immer die Umwelt mit im Auge behalten und so ist es leider auch ein Fakt, dass viele dieser Chemikalien sich nur schwer bis gar nicht von der Natur abbauen lassen. So haben sich schon Rückstände von PFC in Blut, Trinkwasser und sogar Muttermilch wiedergefunden.
Durch den Einsatz von PFC bei der Herstellung oder der Nutzung von Kleidung werden diese Chemikalien freigesetzt und können so in den Körper oder die Umwelt gelangen. Besonders besorgniserregend gelten laut Umweltbundesamt 6 Chemikalien, die auch in ihre Hochrisikoliste (REACH-Liste) aufgenommen hat. Darunter unter anderem auch Perfluorooktansäure.
Als Verbraucher kannst du übrigens von deinem Auskunftsrecht Gebrauch machen und mithilfe des UBA (Umweltbundesamt) eine Anfrage an deinen Händler stellen. Näheres dazu erfährst du hier: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reachverbraucheranfrage.htm

Bei Schneewanderungen an kalten Tagen habe ich jedoch festgestellt, dass mich die Jacke trotz Wattierung nicht besonders warm hält. Neben zwei äußeren Jackentaschen bietet sich auch im Jackeninneren genügend Platz für Wert- oder nützliche Outdoorgegenstände. Noch viel praktischer als die verschiedenen Verstaumöglichkeiten ist die Packaway-Funktion, mit der sich die Jacke in wenigen Sekunden in sich selbst verpacken lässt. Da die Jacke sehr leicht ist, kann das handliche Package einfach im Rucksack untergebracht oder von außen daran befestigt werden.

Mein Tipp: Wer wenig schwitzt und eine Frostbeule ist wie ich, sollte am besten einen dicken Pullover darunter anziehen.

SOFTSHELLHOSE TECH PANTS W (black, Gr. 36)

Schon bei der ersten Anprobe ist mir der schmale, körperbetonende Schnitt aufgefallen, den ich ideal zum Wandern finde. Ich persönlich mag keine weite, sondern lieber eng anliegende Outdoorkleidung. Für den idealen Sitz an der Hüfte sorgt der mitgelieferte Eco Belt Gürtel. Der Hosenstoff, bestehend aus 98 % Polyester und 2 % Elastan, ist ziemlich robust und gleichzeitig winddicht. Dieser Aspekt ist mir persönlich sehr wichtig, da eine Wanderhose einige Strapazen aushalten sollte. Vor allem der zusätzliche Kantenschutz an der Hoseninnenseite bietet diesbezüglich optimalen Schutz. Beschädigungen des Stoffes durch Gestrüpp oder Steine können somit reduziert werden. Es ist ebenfalls kein Problem, sich auf unebenen als auch kalten Untergrund zu setzen, denn der Stoff ist dick genug. Schmutz lässt sich ganz bequem mit etwas Wasser abputzen. Dadurch muss die Hose nicht so oft gewaschen werden, sodass die Imprägnierung und Atmungsaktivität lange erhalten bleiben. Ein weiterer Pluspunkt ist die PFC-freie Imprägnierung der Softshellhose.

Neben dem Schnitt ist auch der Innenstoff ganz nach meinem Geschmack und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Das Innenfleece ist super weich und hält im Gegensatz zur Jacke richtig warm. Für mich wird es allerdings bei Temperaturen ab 15 Grad Celsius um die Beine zu warm, weswegen sich die Hose eher für Wanderungen an kälteren Tagen eignet. Mit insgesamt drei Reißverschlusstaschen – zwei vorne und eine hinten am Gesäß – bietet sie ebenfalls ausreichend Verstaumöglichkeiten für Taschentücher, Kleingeld und was man sonst noch so an Kleinigkeiten dabei hat.

Wir empfehlen.

Beide Produkte sind in puncto Wetterschutz die idealen Begleiter für Wanderungen an kühlen und nassen Tagen. Ich habe sie in den Winter- und Frühlingsmonaten sowohl im Schwarzwald als auch im Sieger- und Sauerland fast jedes Wochenende getragen. Egal ob durch kniehohen Schnee oder enge Schluchten, an verregneten Tagen oder bei strahlendem Sonnenschein: Die Jacke Metor Therm und die Softshellhose Tech Pants haben mich hinsichtlich ihrer Funktionalität und Passform überzeugt und mich bei meinen Outdoor-Abenteuern nie im Stich gelassen.
Vielen Dank an Maier Sports für die Bereitstellung der Outdoorbekleidung und die Möglichkeit, diese auf Herz und Nieren zu prüfen.

Du bist auf der Suche nach Outdoorkleidung für Männer?
Hier erfährst du mehr über unseren Härtetest zur Funktionsjacke Notos M sowie der Softshellhose Tech Pants M von Maier Sports.
Und hier geht es zum Härtetest auf der Webseite von Maier Sports.

Autor: Annkatrin König, Bloggerin für Wanderfalkeonline.de

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Lesedauer: 6 Minuten

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